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Settermin: „Gut gegen Nordwind“

Am Montag, dem 4. Juni, ging es an das Set von „Gut gegen Nordwind„: Komplizenfilm produziert die filmstiftungsgeförderte Romanverfilmung in Koproduktion mit Erfttal Film und Deutsche Columbia Pictures. Regie führt Vanessa Jopp. Vorlage ist Daniel Glattauers gleichnamiger Bestseller, das Buch adaptierte Jane Ainscough. Vor der Kamera stehen Nora TschirnerAlexander Fehling, Ulrich Thomsen, Ella Rumpf und Claudia Eisinger. Die Dreharbeiten finden größtenteils in NRW statt, u.a. in Bonn Bad-Godesberg, Düsseldorf, Köln und Bornheim. Sony Pictures hat den Verleih übernommen.

Am Set von 'Gut gegen Nordwind'
Am Set von ‚Gut gegen Nordwind‘

 

Zum Inhalt:
Ein verdrehter Buchstabe lässt eine E-Mail von Emma Rothner versehentlich bei Leo Leike landen. Der Linguist antwortet prompt. Sie beginnen einen schnellen, lustigen und immer intimer werdenden E-Mail Dialog, wie man ihn nur mit einem Unbekannten führen kann. Einige Wochen und viele gesendete und empfangene Nachrichten später wird daraus eine virtuelle Freundschaft. Leo und Emma beschließen zunächst, ihre Verbindung rein digital zu belassen als eine kleine Flucht vor dem Alltag – denn Leo kommt einfach nicht von seiner Ex-Freundin Marlene  los und Emma ist mit Bernhard verheiratet und hat zwei Stiefkinder. Dennoch: Die beiden vertrauen sich ihr Innerstes an und kommen sich auf dem schmalen Grat zwischen totaler Fremdheit und unverbindlicher Intimität immer näher. Und da stellt sich die Frage, ob sie sich nicht doch mal Angesicht zu Angesicht treffen sollten, denn die Schmetterlinge, die Leo und Emma mittlerweile jedes Mal im Bauch haben, wenn ihr E-Mail Postfach mit einem „Pling“ eine neue Nachricht ankündigt, sind ganz und gar nicht nur digital. Aber kann man sich tatsächlich nur durch Worte richtig verlieben? Und werden die gesendeten, empfangenen und gespeicherten Liebesgefühle einer Begegnung in der Realität standhalten? Und was, wenn ja?

Die Film- und Medienstiftung fördert die Produktion mit 751.ooo Euro.