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Settermin mit Mario Adorf

Aktuell dreht Regisseur Dominik Wessely den filmstifungsgeförderten Kino-Dokumentarfilm „Was ich noch verschweigen wollte“ über den Filmstar Mario Adorf und seine Leidenschaft für das Schauspiel, die Bühne, das Kino, den Gesang und das Schreiben. Coin Film und NFP marketing & distribution haben ans Set geladen. Die Dreharbeiten dauern noch bis Ende Juni 2018; gedreht wird u.a. in Köln, München, Rom, Florenz, St. Tropez, Casablanca und in Mario Adorfs Heimatort Mayen. Die Fertigstellung des Dokumentarfilms und der Kinostart erfolgen in 2019.

Regisseur Dominik Wessely, Christine Kiauk (Coin Film), Mario Adorf, Petra Müller (FMS), Herbert Schwering (Coin Film) © Coin Film/NFP/Claudia Ast
Regisseur Dominik Wessely, Christine Kiauk (Coin Film), Mario Adorf, Petra Müller (FMS), Herbert Schwering (Coin Film) © Coin Film/NFP/Claudia Ast

Zum Inhalt:
Mit „Was ich noch verschweigen wollte“ blickt Regisseur Dominik Wessely auf Mario Adorfs Karriere zurück und will erfahren, wie er zur Schauspielerei kam, wie er seine Rollen ausgesucht hat, warum er so häufig Bösewichte verkörperte, was ihn heute noch so an seinem Beruf fesselt und warum er niemals Bildhauer wurde. Stationen der gemeinsamen Reise mit Mario Adorf sind seine Kindheit und Jugend in der Eifel, seine Erinnerungen an seine alleinerziehende Mutter, die letzten Kriegsjahre in dem Eifel-Städtchen Mayen und sein Leben in Paris, St. Tropez und Rom. Die internationale Karriere des Schauspielers steht dabei immer im Mittelpunkt: Die Otto-Falckenberg-Schule und die Kammerspiele in München prägten die Anfänge seiner Karriere. Seinen internationalen Durchbruch hatte Mario Adorf mit dem Film „Nachts, wenn der Teufel kam“ von Robert Siodmak. Seitdem hat er in über 200 Filmen gespielt u.a. unter der Regie von Wolfgang Staudte, Billy Wilder, Volker Schlöndorff, Rainer Werner Fassbinder, John Frankenheimer und Helmut Dietl. Seit den 80er Jahren war er oft in TV-Mehrteilern wie „Der große Bellheim, Kir Royal, der Schattenmann“ oder der Serie „Allein gegen die Mafia“ zu sehen. Der Regisseur Dominik Wessely verschafft bislang verborgene Einblicke in die Stationen der 60 Jahre andauernden Karriere von Mario Adorf: sein privates Leben, seine Beziehungen, seine Sicht auf die Welt, die Politik, die Liebe und das Älterwerden.

Die Film- und Medienstiftung NRW fördert die Produktion mit 150.000 Euro, weitere Förderer sind nordmedia, BKM, DFFF und die Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur.