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Film und Medien Stiftung NRWNewsNewsShowcase: Constantin Film

Showcase: Constantin Film

Im Rahmen von zwei Showcases wurden am Montag, 24. Februar, bei Berlinale Series Market & Conference neue deutsche Serien-Produktionen vorgestellt. Nachdem sich der „Showcase: Upcoming Series from Germany“ der Dramedy „Das letzte Wort“ (Pantaleon Films, Netflix), der NeueSuper-Produktion „Katakomben“ (für Joyn) und der von der Film- und Medienstiftung NRW geförderten True-Crime-Serie „Höllental“ (Kundschafter Filmproduktion, ZDF) gewidmet hatte, standen bei einem weiteren Panel ausschließlich die neuen Serienpläne der Constantin Film im Vordergrund. Zwei spektakuläre Projekte präsentierten die Verantwortlichen im Gespräch mit Moderator John Hopewell (Variety) ausführlich. Oliver Berben, Constantin-Vorstand für TV, Entertainment und digitale Medien, gewährte im Zoo Palast in unmittelbarer Nähe des namensgebenden Schauplatzes erste Einblicke in die Serien-Adaption von „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“. Der von Philipp Kadelbach inszenierte Achtteiler, dessen Dreharbeiten unmittelbar vor dem Ende stehen, wird bei Amazon Prime Video zu sehen sein. Sophie von Uslar, die neben Berben als Produzentin fungiert, bezifferte die gesamte Drehzeit des Großprojekts auf mehr als 130 Tage. Bei der Gestaltung habe man bewusst Elemente aus unterschiedlichen Jahrzehnten verwendet, damit das Geschehen nicht genau zeitlich verortet werden könne. Jens Richter, der als CEO von Fremantle für den Weltvertrieb verantwortlich zeichnet, sieht gerade in dieser Kreation einer eigenen Welt ein wesentliches Element, das der neuen „Bahnhof Zoo“-Serie hohes internationales Erfolgspotenzial verleihe. Zudem sei das bereits 1981 erfolgreich für das Kino verfilmte Buch von Christiane F. weltbekannt. Der Filmemacher, der den Stoff vor fast 40 Jahren auf die Leinwand gebracht hatte, war ebenfalls beim Showcase im Zoo Palast anwesend: Uli Edel kam als Regisseur der neuen TV-Eventserie „Der Palast“, die Constantin Television für das ZDF produziert, auf die Bühne. Im Mittelpunkt der sechsteiligen Geschichte um Zwillingsschwestern, die getrennt voneinander ist West- und Ostdeutschland aufgewachsen sind, steht der berühmte Friedrichstadtpalast in Berlin. Dort treffen die beiden Hauptfiguren, die von Svenja Jung gespielt werden, zufällig aufeinander. Edel arbeitet bei der Serie, wie schon bei „Das Adlon – Eine Familiensaga“, wieder mit Autorin Rodica Doehnert zusammen. Zum Abschluss des Panels gab Oliver Berben einen kurzen Ausblick auf zahlreiche weitere neue Constantin-Projekte, darunter der Zweiteiler „Der Feind“ nach einer Vorlage von Autor Ferdinand von Schirach, der parallel im Ersten und in den dritten ARD-Programmen gezeigt werden soll – erzählt aus zwei unterschiedlichen Perspektiven. Zudem sei u.a. „Smilla“, eine achtteilige Serien-Adaption von  Peter Høegs Bestseller „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“, in Vorbereitung.