Silberner Bär für Sandra Hüller in „Rose"
Großer Jubel bei der Berlinale: Sandra Hüller wurde für ihre Rolle in der FMS-geförderten Produktion Rose mit dem Silbernen Bären für Beste Schauspielerische Leistung in einer Hauptrolle ausgezeichnet.
Auch in der Panorama-Sektion setzten FMS-geförderte Filme starke Akzente: Der Spielfilm Staatsschutz von Faraz Shariat wurde bei der Berlinale gleich dreifach von unabhängigen Jurys ausgezeichnet. Staatsschutz erhält den Heiner-Carow-Preis, den CICAE ART Cinema Award (Panorama) sowie den 28. Panorama Publikumspreis. Mit dem Panorama Publikumspreis würdigt das Festival jährlich den beliebtesten Film der Sektion Panorama – ein starkes Zeichen für die große Resonanz beim Publikum. Der CICAE ART Cinema Award wird von der internationalen Arthouse-Kinogemeinschaft vergeben und unterstützt die weltweite Kinoauswertung des ausgezeichneten Films. Der Heiner-Carow-Preis ehrt Werke mit besonderer humanistischer Haltung und künstlerischer Handschrift.
Auch Narciso wurde in der Panorama-Sektion geehrt und gewann den Preis der FIPRESCI-Jury (Internationaler Verband der Filmkritik). Die Auszeichnung unterstreicht die besondere internationale Wahrnehmung des Films durch die Filmkritik.
„Der Silberne Bär für Rose ist ein herausragender Erfolg und unterstreicht die internationale Strahlkraft der von uns geförderten Produktionen. Er steht zugleich sinnbildlich für jene künstlerische Tiefe und kompromisslose Hingabe, die einen Film weit über den Moment hinaus leuchten lassen. Im Zentrum dieses Erfolgs steht die außergewöhnliche Schauspielkunst von Sandra Hüller. Mit einer Darstellung von seltener Intensität und feiner emotionaler Wahrhaftigkeit verleiht sie Rose eine Kraft, die lange nachwirkt. Ihre nuancierte, mutige und zugleich zutiefst menschliche Performance trägt den Film und macht ihn zu einem eindringlichen Erlebnis – ein Beweis dafür, wie sehr große Schauspielkunst das Herz eines Werkes bilden kann. Zugleich zeigen die Auszeichnungen für Staatsschutz und Narciso, wie kraftvoll, relevant und künstlerisch eigenständig die Projekte sind, die wir in Nordrhein-Westfalen fördern. Wir gratulieren den Produzent:innen, Regisseur:innen und den gesamten Teams herzlich zu diesem außergewöhnlichen Erfolg. Ihr Mut, ihre kreative Präzision und ihr Engagement machen diese Filme zu etwas Besonderem“, so Walid Nakschbandi, Geschäftsführer der Film- und Medienstiftung NRW.
Mit insgesamt elf filmstiftungsgeförderten Produktionen war Nordrhein-Westfalen prominent bei den 76. Internationalen Filmfestspielen Berlin vertreten. Zwei Filme feierten ihre Premiere im Wettbewerb, weitere Produktionen waren in Berlinale Special Gala, Panorama und Retrospektive eingeladen.