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Starke Frauengeschichten in Lünen

Zehn geförderte Filme auf dem 17. Kinofest Lünen

Vom 16. bis zum 19. November wird Lünen wieder zum Treffpunkt für die Liebhaber des deutschen Films. Bereits zum 17. Mal findet an vier Tagen im Cineworld das Kinofest Lünen statt, bei dem Festivalleiter Michael Wiede­mann Regie führt. Zehn geförderte Produktionen der Filmstiftung NRW werden dort in den verschiedenen Sektionen gezeigt.

Im Wettbewerb um den Publikumspreis Lüdia gehen drei geförderte Filme an den Start: In "Gefangene" erzählt Regisseur Iain Dilthey nach einem Drehbuch von Ulrike Maria Hund die Geschichte einer Frau, in deren Woh­nung sich ein Mann nach seiner Flucht aus dem Gefängnis versteckt. Jule Böwe spielt die Hauptrolle in der Produktion von Kölner Tag/Traum mit dem ZDF/Das Kleine Fernsehspiel, das auch bei Erica von Moellers Kino­film "Leben mit Hannah" beteiligt ist. Das Frauenporträt, für das Autor Sönke Lars Neuwöhner das Buch geschrieben hat, wurde von der Kölner unafilm produziert und genau wie "Gefangene" zu Teilen auch in NRW ge­dreht. Die Regisseurin ist auch am dritten geförderten Wettbewerbsbeitrag beteiligt: In "Die Österreichische Methode" erzählen fünf Regisseure (Florian Mischa Böder, Peter Bösenberg, Gerrit Lucas, Erica von Moeller und Alexander Tavakoli)von fünf Frauen in Situationen, die sie am selben Tag in derselben Stadt erleben. Realisiert wurde der Spielfilm von der Tobby Holzinger Produktion in Koproduktion mit der Claussen + Wöbke + Putz Filmproduktion.

In der Reihe "Extra" zeigt das Kinofest die Dokumentation "Losers and Winners". Eineinhalb Jahre waren die Dokumentarfilmer Ulrike Franke und Michael Loeken bei der Demontage der Dortmunder Kokerei Kaiser­stuhl, die nach China verschifft wurde, dabei. Mit ihrer Kamera begleiteten sie die deutschen und auch die chinesischen Arbeiter in Dortmund und schufen so ein beeindruckendes Fallbeispiel für die Auswirkungen der Globalisierung mit ihren Verlierern und Gewinnern.

Wolfgang Murnbergers Kinofilm"Lapislazuli – Im Auge des Bären" läuft in Lünen im Kinderfilmwettbewerb, wo er um die begehrte "Rakete" konkurriert. Der österreichische Regisseur und der Autor Volker Krappen erzählen in dem Film von einem Mädchen, das im Sommerurlaub auf einen echten Neandertaler-Jungen trifft.

Gleich drei geförderte Kurzfilme gibt es im Kurzfilmwettbewerb zu entde­cken: "Der Aufreißer" von Steffen Weinert, "Kabinett" von Daniel Schrei­ber und "Keinbroichenbach" von Tobias Kalkowsky und Andreas Artelt.

In der Festival-Sektion "Lünen Premieren" sind außerdem zwei geförderte Produktionen zu sehen, in denen Jürgen Vogel eine Hauptrolle spielt: Sven Taddickens Kinofilm "Emmas Glück" (Drehbuch: Ruth Toma und Claudia Schreiber) sowie Sebastian Schippers neuer Film "Ein Freund von mir".

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte: Filmstiftung NRW, Tanja Güß, Tel.: 0211-930500, Fax: 0211-93050-85, .