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Film und Medien Stiftung NRWNewsPressemitteilungenStarke NRW-Dokus im Rennen um den Grimme-Preis

Starke NRW-Dokus im Rennen um den Grimme-Preis

Sieben Nominierungen für geförderte Produktionen der Filmstiftung NRW

Mit insgesamt sieben Nominierungen (bei drei Nachnominierungen) für geförderte Produktionen kann sich die Filmstiftung NRW in diesem Jahr gute Chancen auf einen Grimme Preis ausrechnen. Für den Preis vorge­schlagen wurden "Allein" von Thomas Durchschlag, Holly Fink für die Kamera bei "Dresden" sowie die Dokumentarfilme "Weiße Raben – Alptraum Tschetschenien" und "Die große Depression". Das starke Engagement der Filmstiftung NRW für den Dokumentarfilm wird damit gleich durch zwei Nominierungen für dieses Format belohnt.

In der Kategorie Fiktion erhielt "Allein" von Thomas Durchschlag eine Nominierung. In seinem Film, der komplett in NRW gedreht wurde und den die Kölner Lichtblick Filmproduktion mit dem WDR produzierte, spielt Lavinia Wilson eine junge Frau, die am Borderline-Syndrom leidet.

Für seine herausragende Kameraarbeit bei dem ZDF-Zweiteiler "Dresden" ist Kamera­mann Holly Fink in der Kategorie Spezial im Rennen um einen der begehrten Fern­sehpreise. Produziert wurde das bewegende TV-Ereignis über die Bombardierung der Elbmetropole im Februar 1945 von Teamworx.

In ihrem Dokumentarfilm "Weiße Raben – Alptraum Tschetschenien", für den Tamara Trampe und Johann Feindt 2002 mit einem Gerd Ruge-Projektstipendium ausgezeichnet wurden, porträtieren die beiden Filmemacher russische Soldaten, die in Tschetschenien gekämpft haben. Der Film, den Zero Film in Zusammenarbeit mit ZDF und Arte realisierte, erhielt ebenso eine Nominierung in der Kategorie Information/ Kultur wie Konstantin Faigles Dokumentarfilm "Die große Depression". In seinem Film, den unafilm mit dem ZDF produzierte, geht der Regisseur sehr persönlich der Frage nach, warum die Deutschen eigentlich so schlecht gelaunt sind. Auch "Die große Depression" entstand mit Hilfe des Gerd Ruge-Projektstipendiums (2003) der Film­stiftung NRW.

Nachnominiert wurden am 6. Februar: Die ZDF-Produktion "Dresden" sowie "Arnies Welt" (beide in der Kategorie "Fiktion"). "Arnies Welt" wurde komplett in NRW gedreht. In den Hauptrollen: Caroline Peters, Jörg Schüttauf, Matthias Brandt, Enno Hesse . Produktion: Little Shark. Außerdem ist Andres Veiles Doku "Die Spielwütigen" (Kategorie "Information und Kultur") mit dabei.

Die Grimme Preise werden am 30. März in Marl vergeben.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte: Filmstiftung NRW, Tanja Güß, Tel.: 0211-930500, Fax: 0211-93050-85, .