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Stoffentwicklungsförderung erfolgreich angelaufen

Filmstiftung NRW bilanziert erstes Jahr der neuen Förderart

Ende Januar 2007 hatte der Aufsichtsrat der Filmstiftung NRW die ersten Förderungen im zuvor neu geschaffenen Bereich der Stoffentwicklung beschlossen. "In Zeiten knapper Kassen wird dieses Instrument der Produzentenlandschaft neue Impulse ge­ben", hatte Filmstiftungs-Geschäftsführer Michael Schmid-Ospach prognostiziert.

Ein Jahr später bereits erweist sich die Einführung der neuen Förderart wie erhofft als sehr Erfolg versprechend. Mit einem Betrag von über 1 Mio. Euro wurden bislang 15 NRW-Produzenten mit insgesamt 36 Projekten im Bereich Einzel- bzw. Paketförderung unterstützt. Damit wurden mehr Mittel freigesetzt als erwartet. Insgesamt ist das neue Förderinstrument, das in Absprache mit dem Produzentenverband NRW entwickelt wurde, also sehr positiv in der Branche angenommen worden.

Da der Durchführungszeitraum für Stoffentwicklungsförderung im Bereich der Einzelprojektförderung 18 Monate und für die Pakete 36 Monate beträgt, werden ab Mitte 2008 erste Projekte die geförderte Entwicklungsphase abschließen.

Antragsberechtigt für die Stoffentwicklungsförderung sind Produzenten mit überzeu­genden Spiel- und Dokumentarfilmprojekten, Animationsfilmen sowie in Einzelfällen auch TV-Filmen, die ihren Firmen- bzw. Hauptwohnsitz in NRW haben.

Der Förderbetrag, der soweit als möglich in NRW ausgegeben werden muss, beträgt maximal 80% der kalkulierten Entwicklungskosten und wird als bedingt rückzahlbares Darlehen vergeben. Möglich ist auch eine Paketförderung von bis zu fünf Projekten. Der Förderausschuss der Filmstiftung entscheidet in seinen Fördersitzungen über die eingereichten Projekte.

Schwerpunktmäßig soll die Förderung in der dramaturgischen Weiterentwicklung eines vorliegenden Drehbuchs, der inhaltlichen Überarbeitung sowie zusätzlicher Recherche­arbeiten und der Suche nach einem geeigneten Regisseur eingesetzt werden.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte: Filmstiftung NRW, Tanja Güß, Tel.: 0211-930500, Fax: 0211-93050-85, presse@filmstiftung.de