Film und Medien Stiftung NRWNewsNewsTriumph für Senta Berger und Wim Wenders

Triumph für Senta Berger und Wim Wenders

© Eventpress Fuhr
Ingo Fliess, Mia Maariel Meyer u. Simon Verhoeven
Laudator:innen und Senta Berger · ACH, DIESE LÜCKE, DIESE ENTSETZLICHE LÜCKE – BESTE WEIBLICHE HAUPTROLLE
bei der Verleihung DEUTSCHER FILMPREIS 2026 in Berlin
Copyright: Eventpress Fuhr

Gerade ging in Berlin die glanzvolle Verleihung des 76. Deutschen Filmpreises zu Ende. Simon Verhoevens filmstiftungsgeförderte Literaturverfilmung „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ konnte drei Lolas für sich verbuchen, vornan die Lola in Bronze als Bester Spielfilm sowie die Lola für Senta Berger für die Beste weibliche Hauptrolle und Michael Wittenborn als Besten männlichen Nebendarsteller, die beiden spielen im Film die Großeltern. Senta Berger, die mit 85 Jahren das erste Mal überhaupt für einen Deutschen Filmpreis nominiert war, sorgte mit ihrer Dankesrede für einen der emotionalsten Momente des Abends. Das Publikum feierte sie mit langem Applaus.

"Es war uns eine besondere Freude, den Deutschen Filmpreis in diesem Jahr als Co-Partner zu begleiten und sie zu unterstützen. ‚Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke‘ steht exemplarisch für die kreative Kraft dieses Jahrgangs. Glückwunsch an die Produzenten von das Komplizen-Team mit Janine Jackowski, Jonas Dornbach und Maren Ade. Und wir verneigen uns vor Senta Berger und Wim Wenders! Zwei herausragende Persönlichkeiten, die das Publikum tief bewegt haben“, so Walid Nakschbandi, Geschäftsführer der Film- und Medienstiftung NRW.

Die von der Film- und Medienstiftung NRW mit 400.000 Euro geförderte Produktion erreichte mehr als 1 Mio. Kinobesucher:innen und zählt damit zu den erfolgreichsten deutschen Filmen des Jahres. Die Literaturverfilmung nach dem autobiografischen Roman von Joachim Meyerhoff ist eine Produktion der Komplizen Film in Koproduktion mit Warner Bros. Filmproductions Germany, Doll Filmproduktion und Sentana Filmproduktion.

Mit dem Ehrenpreis wurde Wim Wenders für seine herausragenden Verdienste um den deutschen und internationalen Film geehrt. Die Laudatio hielt Filmakademie-Präsident Florian Gallenberger, einst Filmstudent bei Wenders. Die Ehrung für Wim Wenders wurde von minutenlangen Standing Ovations eingeleitet. Wenders dankte besonders Hanns Zischler, der in seinem ersten Film mitgespielt habe und jetzt „Thomas Mann“ sei. Sowie Koji Yakusho aus Tokio, Hauptdarsteller in seinem letzten Film „Perfect Days“ und Senta Berger.

Die Film- und Medienstiftung NRW verbindet mit Wim Wenders eine langjährige enge Zusammenarbeit. Das von der FMS initiierte Wim Wenders Stipendium, das jährlich in Düsseldorf verliehen wird, unterstützt internationale Nachwuchsfilmemacher:innen bei der Realisierung innovativer Projekte.

Der 76. Deutsche Filmpreis, die wichtigste Auszeichnung für den deutschen Film, wurde in diesem Jahr von der Film- und Medienstiftung NRW erstmals als Co-Partnerin begleitet. Diese Partnerschaft zeigte die enge Verbundenheit Nordrhein-Westfalens mit dem deutschen Filmschaffen.

Die Film- und Medienstiftung NRW gratuliert allen ausgezeichneten Produktionen und Filmschaffenden herzlich.