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Film und Medien Stiftung NRWNewsPressemitteilungenVom Neandertal über die schottische See bis nach Tiflis

Vom Neandertal über die schottische See bis nach Tiflis

Drei geförderte Filme beim Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken

Vom 15. bis 21. Januar findet in Saarbrücken zum 28. Mal das Filmfestival Max Ophüls Preis statt, das sich in den letzten Jahren zu einem Treffpunkt vor allem der jungen Regisseure und Regisseurinnen entwickelt hat. In diesem Jahr ist die Filmstif­tung NRW im Saarland mit dreigeförderten Produktionen vertreten, die ebenfalls von jungen Filmemachern stammen und die – auch wenn sie in Schottland und Georgien spielen – alle zu großen Teilen in Nordrhein-Westfalen gedreht wurden.

In ihrem Film "Neandertal", der eine Einladung in den Wettbewerb erhielt, erzählen Ingo Haeb und Jan Christoph Glasner die Geschichte eines jungen Mannes, der sich nach einem heftigen Neurodermitis-Schub mit den Ursachen seiner Krankheit auseinan­dersetzen muss. Jakob Matschenz, Andreas Schmid und Johanna Gastdorf spielen die Hauptrollen in der geförderten Produktion, die die Peter Rommel Productions mit dem ZDF/Das kleine Fernsehspiel realisiert hat.

Peter Mullan and Gary Lewis sind die Hauptdarsteller in Steve Hudsons Kinofilm "True North", der ebenfalls im Wettbewerb zu sehen ist. In dem Film geht es um einen schottischen Fischer, der versucht, die Zwangsversteigerung seines Kutters zu verhin­dern, in dem er unter Deck chinesische Flüchtlinge nach England bringt.

Mit seinem Film, der von der Kölner Ariel Films gemeinsam mit Samson Films, Makar Productions sowie ZDF und Arte produziert wurde, bringt Hudson das Thema Migration in beeindruckenden Bildern auf die Leinwand.

In Tiflis spielt Dito Tsintsadzes neuer Kinofilm "Der Mann von der Botschaft". Burghart Klaußner, der für seine Rolle auf dem Filmfestival Locarno den Goldenen Leoparden als bester Darsteller gewann, spielt darin einen Botschaftsangehörigen, der ein zwölfjähriges Flüchtlingsmädchen kennen lernt und bei sich aufnimmt. Der Film der Kölner Tatfilm entstand in Koproduktion mit der georgischen Sanguko Films und ZDF/Arte und läuft in Saarbrücken in der Reihe Spektrum.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte: Filmstiftung NRW, Tanja Güß, Tel.: 0211-930500, Fax: 0211-93050-85,