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Von Anarchisten und Regenbogenmachern

Acht geförderte Filme auf den 42. Hofer Filmtagen

Zu den 42. Hofer Filmtagen, die vom 21. bis 26. Oktober stattfinden, haben acht geförderte Filme der Filmstiftung NRW eine Einladung erhalten – drei Langfilme und vier Kurzfilmen.

"Die Frau des Anarchisten"
© Zorro Film

Peter Sehr präsentiert auf den Filmtagen in Oberfranken seinen neuen Film "Die Frau des Anarchisten", bei dem er gemeinsam mit seiner Frau Marie Noëlle Regie geführt hat. Das Regie-Paar erzählt darin die Geschichte spanischer Republikaner, die nach der Niederlage im Spanischen Bürgerkrieg in Frankreich die Resistance mit aufbauten. Die Hauptrollen in der deutsch-französisch-spanischen Koproduktion der Münchner P´Artisan Film spielen Maria Valverde, Juan Diego Botto, Nina Hoss, Jean-Marc Barr und Ivana Baquero.

"The Rainbowmaker"
© Bavaria Film- und Fernsehstudios

Seine Weltpremiere erlebt in Hof der neue Kinofilm von Nana Djordjadze, die für "A Chef in Love" für den Oscar nominiert war. "The Rainbowmaker" ist eine Erzäh­lung über einen Meteorologen, der um die Liebe seiner Familie kämpft, indem er das Wetter beeinflusst. Verfilmt wurde Irakli Kvirikadzes ("Papa Luna") Drehbuch mit den Schauspielern Merab Ninidze, Chulpan Khamatova, Anja Antonowicz und Nino Kirtadze in Georgien. Als Produzent der internationalen Koproduktion, an der auch WDR und Arte beteiligt sind, zeichnet die Berliner 27 Films Production verant­wortlich.

Premiere in Hof: "Menschliches Ver-
sagen" von Michael Verhoefen

Während der Arbeit an seinem Dokumentarfilm "Der unbekannte Soldat" stieß Regis­seur Michael Verhoeven auf Dokumente von Steuerbehörden über den Umgang mit jüdischem Eigentum während des Nationalsozialismus. In seinem neuen Dokumen­tar­film "Menschliches Versagen" zeigt er nun die Arisierung als das, was sie war: einer der größten Raubzüge des 20. Jahrhunderts. Produziert wurde der Film von Sentana Film in Zusammenarbeit mit WDR/BR/SWR.

Auch der Dokumentarfilm "Menachem und Fred" der Regisseure Ofra Tevet und Ronit Kertsner wird in Hof zu sehen sein. Die deutsch-israelische Koproduktion wurde von der Kölner Egoli Tossell Film realisiert.

In ihrem Kurzfilm "Ach Luise" erzählt KHM-Diplomandin Irene Graef von einem alten Ehepaar: Als sie an Alzheimer erkrankt und in ein Pflegeheim kommt, muss er erleben, wie sich seine Frau dort verliebt. Die Hauptrollen spielen Joost Siedhoff, Annemone Haase und Heinz G. Lück.

Auch Samy Challah ist Diplomand an der KHM. In seinem Kurz-Animationsfilm "Frag Gummo!" ist die Hauptfigur eine Puppe, die eine Kindersendung moderiert. Gummo mag seinen Job, doch was ihn stört, ist, dass ihn auch im privaten Leben alle immer nur wie eine Puppe behandeln.

Das amerikanische Leavenworth sieht aus wie eine Stadt in Bayern. Die bavarische Kulisse lockt jährlich Millionen Besucher an und sorgt für Wohlstand. KHM-Student Hannes Lang hat für seine Kurz-Doku "Leavenworth" nachgefragt, wie das Leben in einer kopierten Welt aussieht.

Als Außerirdische in "Rosfeld" mit ihrem Ufo landen, erkennt der Bürgermeister die einmalige Chance, seinen Ort auf der ganzen Welt berühmt zu machen. In seinem Kurzfilm erzählt KHM-Diplomand Henning Ricke eine Science-Fiction Komödie vom Niederrhein.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte: Filmstiftung NRW, Tanja Güß, Tel.: 0211-930500, Fax: 0211-93050-85,