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Filmmuseum zeigt ersten volumetrischen Film

Das Düsseldorfer Filmmuseum hat ein neues Exponat in der Sonderausstellung „Fantastische Welten, perfekte Welten – Visuelle Effekte im Film“: den ersten begehbaren, sogenannten volumetrischen Film Deutschlands. Mittels VR-Brille taucht der Zuschauer bzw. Besucher in den Kurzfilm "Ein ganzes Leben" ein und kann sich frei in der Szene und um die beiden Schauspieler bewegen. Sie erleben die Dreharbeiten des frühen Films in den 1920er-Jahren und treffen auf die Schauspielerin Maria (Franziska Brandmeier) und den Regisseur (Herbert Knaup).

Anlässlich ihres 100. Geburtstags produzierte die UFA zusammen mit dem Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut dieses VR-Erlebnis. Das volumetrische Video wird als der nächste wichtige Entwicklungsschritt im Bereich der Medienproduktion angesehen. Genutzt wird eine Hologramm-Technologie, bei der von realen Personen hologrammartige Darstellungen erzeugt werden.

Die Sonderausstellung „Fantastische Welten, perfekte Welten – Visuelle Effekte im Film“ stellt mit vielen Modellen und interaktiven Objekten die Entwicklung des Kinos seit 1895 dar und besteht noch bis Ende Juli. Danach werden die Exponate und der begehbare Film die Dauerausstellung erweitern.

Weitere Informationen zum Filmmuseum unter www.duesseldorf.de/filmmuseum