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Film und Medien Stiftung NRWNewsNewsZweite Ausgabe des NRW.filmclub in Brüssel präsentiert „Junges Licht“

Zweite Ausgabe des NRW.filmclub in Brüssel präsentiert „Junges Licht“

  • Vorführung in der NRW-Landesvertretung in Brüssel
  • Filmgespräch mit Adolf Winkelmann, Christiane Schaefer und Stephan Kampwirth
  • Gemeinsame Initiative von Film- und Medienstiftung NRW und Landesvertretung NRW
  • Erfolgreiche Premiere des filmclub.NRW war im März mit „Der Staat gegen Fritz Bauer“

Die zweite Ausgabe des NRW.filmclub in Brüssel präsentiert am Donnerstagabend, 1. Dezember, Adolf Winkelmanns filmstiftungsgeförderten Ruhrgebietsfilm „Junges Licht“ in der NRW-Landesvertretung. Regisseur Adolf Winkelmann, Produzentin Christiane Schaefer und Hauptdarsteller Stephan Kampwirth stellen sich nach der Vorführung beim Filmgespräch den Fragen des Publikums. Ziel des NRW.filmclub, einer gemeinsamen Initiative der Film- und Medienstiftung NRW und der Landesvertretung NRW in Brüssel, ist es, regelmäßig besondere Filmproduktionen zu zeigen, die in NRW mit Förderung der Filmstiftung entstanden sind.

„Bereits der erfolgreiche Auftakt des filmclub.NRW im März hat gezeigt, wie groß das Interesse an Filmproduktionen aus NRW im europäischen Brüsseler Umfeld ist. Die Initiative, die die Filmstiftung gemeinsam mit Rainer Steffens, dem Leiter der Landesvertretung, gegründet hat, wird nun zum zweiten Mal in diesem Jahr einen besonderen Film aus NRW gemeinsam mit den Machern und Protagonisten präsentieren können“, so Petra Müller, Geschäftsführerin der Film- und Medienstiftung NRW. „Herzlichen Dank an das Team der Landesvertretung NRW für die engagierte Unterstützung!“

„Junges Licht“ hatte seine Premiere am 1. Mai in der Essener „Lichtburg“ gefeiert. Der Film nach der Romanvorlage von Ralf Rothmann erzählt über das Ruhrgebiet der 1960er Jahre aus der Perspektive des 12-jährigen Bergarbeiter-Sohnes Julian Collien. Konfrontiert mit Krankheit und Tod, Schuld und Buße, erotischen Verlockungen und einem völlig neuen Gefühl von Freiheit, durchlebt der Junge einen Sommer, in dem sich alles ändert – und es doch bleibt, wie es ist.

Produziert wurde der Kinofilm von FFP New Media und Winkelmann Filmproduktion. Arte und der WDR beteiligten sich als Sender, während sich Weltkino für den Verleih verantwortlich zeichnet. Die Film- und Medienstiftung NRW förderte die Produktion mit 1,1 Millionen Euro. Gedreht wurde an Originalschauplätzen in Dortmund, Bochum, Marl und Bottrop sowie in den MMC Studios Köln.

Zur Premiere des filmclub.NRW in Brüssel am 16. März 2016 hatte „Der Staat gegen Fritz Bauer“ auf dem Programm gestanden, der in diesem Jahr u. a. mit sechs Deutschen Filmpreisen ausgezeichnet wurde und im Kino mehr als 260.000 Besucher zählte. Beim Filmgespräch hatten Regisseur Lars Kraume, Hauptdarsteller Burghart Klaußner und Produzent Thomas Kufus (zero one film) vor mehr als 230 Gästen über Entstehung und Hintergründe des Films berichtet.

Für weitere Informationen: Film- und Medienstiftung NRW, Erna Kiefer, Tel.: 0211-93050-22,