Kurzbiografie

Paul Plamper, geb. 1972 in Ulm, lebt in Berlin und studierte Theaterwissenschaften und Germanistik an der Humboldt Universität zu Berlin. Er begann seine Regiearbeit zunächst als Assistent am Berliner Ensemble und inszenierte diverse Stücke im Grenzbereich zwischen Musik und Theater, u. a. am Berliner Ensemble und an der Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz.

Seit 1999 arbeitet er überwiegend für den WDR als Hörspielmacher und erhielt für seine Werke u. a. 2018 den Deutschen Hörbuchpreis für „Dienstbare Geister“, 2011 und 2002 den Prix Europa für „Tacet“ und „Top Hit leicht gemacht“, 2009 den Hörspielpreis der Kriegsblinden für „Ruhe 1“, 2010 den Robert Geisendörfer Preis für „Der Assistent“, sowie 2012/13 den Deutschen Hörbuchpreis und den Deutschen Hörspielpreis der ARD für „Der Kauf“.

2008 gründete Plamper den Hörspielpark, eine Online-Plattform, auf der er zusammen mit Rimini Protokoll und Schorsch Kamerun sein Hörwerk veröffentlicht. Seit 2005 entwickelt Plamper Audioinstallationen und Projekte im Stadtraum.

Zuletzt wurden seine Arbeiten u. a. gezeigt: ZKM Karlsruhe (2018), Ruhrtriennale (2017), Residenztheater München (2014); Münchner Kammerspiele (2014); Schauspielhaus Hamburg (2014); Kunstverein Heidelberg (2014); Schauspiel Köln (2013); Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin (2013); Kunsthaus Kloster Gravenhorst (2012); Kleistgrab am Kleinen Wannsee bei Berlin (seit 2011); Museum für Neue Kunst am ZKM Karlsruhe (2010); Neuer Berliner Kunstverein (2010); Kunstverein Leipzig (2010); Tranzit Gallery, Prag (2009); Museum Ludwig, Köln (2008); Palast der Republik, Berlin (2005).