Film und Medien Stiftung NRWNewsFördermeldungenFilm- und Medienstiftung NRW: 213.500 Euro zur Entwicklung von sechs Serienkonzepten

Film- und Medienstiftung NRW: 213.500 Euro zur Entwicklung von sechs Serienkonzepten

In der Sitzung des Förderprogramms für innovative TV-Formate förderte die Film- und Medienstiftung NRW sechs Formatentwicklungen nordrhein-westfälischer Produzenten.

Die Projekte der achten Sitzung im Einzelnen:

  • Lampenfieber“, Produzent: Hübner/Wallenfels, Köln. Die sechsteilige transmediale Serie zwischen Web und Theater dreht sich um die Bretter, die die Welt bedeuten. Das Schauspiel Köln bespielt seine Bühnen in der Kölner Innenstadt kurzerhand im Rohbau, da die Renovierungsarbeiten aus dem Ruder gelaufen sind. Hospitant Philipp und Schauspielerin Isabell beackern parallel ihre ganz persönlichen Baustellen. Entwickelt werden die Drehbücher der ersten Staffel sowie einige Episoden: 50.000 Euro.
  • Freistaat Nippes“, Produzent: eitelsonnenschein, Köln. Die sechsteilige Serie schildert die Welt der jungen Mutter Anna-Lena im Kölner Stadtteil Nippes, die um vegane Ernährung, Mütter-Cafés und Aerial Yoga kreist. Um die Welt für ihren Sohn Max sowie für alle Kinder und Eltern besser zu machen, gibt es letztlich nur einen Weg, der zum Ziel führt: die Gründung eines eigenen Freistaates. Entwickelt werden sechs Episodentreatments sowie ein Teaser: 40.000 Euro.
  • 2020 – Europas Fußballhoffnungen“, Produzent: Corso Film, Köln.
    Die crossmediale Doku-Serie begleitet sechs Nachwuchsfußballer, die als Profis bei den ersten paneuropäisch ausgetragenen Europameisterschaften im Jahr 2020 mitspielen wollen. Insgesamt zwei Jahre werden die Perspektivspieler auf dem Weg zu ihrem großen, persönlichen Traum beobachtet. Realisiert werden das Grundkonzept sowie die Episodenkonzepte, erste Drehs und die Entwicklung des Webdesigns: 40.000 Euro.
  • Krumme Jass“, Produzent: btf, Köln. Im Mittelpunkt der achtteiligen Serie steht die Geschichte einer alteingesessenen Familie im Kölner Rotlichtmilieu zu Beginn der 1970er Jahre. Nach einem Schicksalsschlag ist sie auf eine harte Probe gestellt. Pilotdrehbuch, Folgentreatments für die erste Staffel, drei Drehbuchentwürfe, eine Serienbibel sowie ein Trailer werden entwickelt: 30.000 Euro.
  • Hexenklage“, Produzent: busse & halberschmidt, Düsseldorf. Die sechsteilige Primetime TV-Serie basiert auf den Hexenprozessen in Rheinbach zur Zeit des dreißigjährigen Krieges. Angelegt als polit-historischer Thriller zeigt sie ein Netz von Opfern und Peinigern, die eng miteinander verwoben sind. Der Fokus liegt auf dem Zusammenspiel aus Angst, Ambitionen sowie der Gier nach Geld und Macht. Erarbeitet werden die Serienbibel, das Drehbuch für den Serien-Piloten und ein Teaser: 30.000 Euro.
  • Fiete – Die TV-Serie“, Produzent: Ahoiii Entertainment, Köln. Die zwölfteilige Kinderserie richtet sich an 3-6jährige. Aus Apps und Büchern ist der Weltenbummler Fiete bereits bekannt. Nun nimmt Fiete seine jungen Fans auch im TV mit auf Reisen, in denen er lustige Abenteuer und emotionale Momente rund um Freundschaft und Zusammenhalt erlebt. Ein Drehbuch, Episoden-Treatments, Storyboards, eine animierte Sequenz sowie eine Serien-Bibel werden erstellt: 23.500 Euro.

Der Fachbeirat, bestehend aus Uwe Dierks (Produzent Boomtownmedia), Annette Reeker (Produzentin all-in-production) und Karin Sarholz (Abteilungsleiterin Programmmanagement Fernsehen, Programmdesign und Multimedia WDR), unterstützt Film- und Medienstiftungs-Geschäftsführerin Petra Müller bei der Auswahl der eingereichten Projektideen.

Neuer Einreichtermin ist der 24. Oktober 2016.