Film und Medien Stiftung NRWNewsNewsVerleihung des Eine-Welt-Filmpreis NRW

Verleihung des Eine-Welt-Filmpreis NRW

Zum 9. Mal verleiht eine unabhängige Jury im Rahmen des Fernsehworkshop Entwicklungspolitik den Eine-Welt-Filmpreis NRW, der vom Land NRW gestiftet wird. Mit dem Preis werden die Arbeiten von Regisseurinnen und Regisseuren gewürdigt, deren Filme für Probleme in Ländern des (globalen) Südens sensibilisieren, die aber auch Ansätze zur Veränderung aufzeigen und einen Perspektivenwechsel ermöglichen. Die Preisverleihung findet am Freitag, 10. November, im Filmforum NRW im Museum Ludwig in Köln statt. NRW-Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales, Stephan Holthoff-Pförtner, wird die Preise überreichen.

Die Preisträger in diesem Jahr:

Das Grüne Gold“ von Joakim Demmer wird mit dem ersten Preis (Dotierung 7.500 Euro) geehrt. Die schwedisch-finnisch-deutsche Koproduktion befasst sich mit Zwangsvertreibungen in dem unter Hungersnot leidenden Äthiopien.

Der zweite Preis (Dotierung 5..000 Euro) geht an „Mirr – Das Feld“ von Mehdi Sahebi. Der Schweizer Film zeigt die Lage kambodschanischer Bauern, die von ihrem Land vertrieben werden, auf dem Unternehmen Kautschuk-Plantagen errichten.

Den dritten Preis (Dotierung 2.500 Euro) erhält der deutsche Film „#My Escape“ von Elke Sasse. Flüchtlinge haben für den Film Stationen ihrer Flucht aus Syrien, Afghanistan und Eritrea mit ihrem Handy festgehalten.

Empfehlungen erhielten die Filme „Arlette – Mut ist ein Muskel“ von Florian Hoffmann, „Ebola – das Virus überleben“ von Carl Gierstorfer und „Seeblind – Der wahre Preis der Frachtschifffahrt“ von Denis Delestrac.

Die Arbeitsgemeinschaft Fernsehworkshop Entwicklungspolitik ist ein Zusammenschluss von Organisationen aus der Entwicklungszusammenarbeit, der interkulturellen Bildungsarbeit und dem Film- und Fernsehbereich.

Weitere Informationen und die Begründung der Jury gibt es unter www.fernsehworkshop.de