Film und Medien Stiftung NRWNewsNewsPremieren @FFCGN: „Das schönste Paar“ und „Was uns nicht umbringt“

Premieren @FFCGN: „Das schönste Paar“ und „Was uns nicht umbringt“

Heute Abend werden im Rahmen des Film Festival Cologne (FFCGN) die beiden filmstiftungsgeförderten Kinofilme „Das schönste Paar“ und „Was uns nicht umbringt“ gezeigt. Beide Filme laufen in der Reihe „Made in NRW“ und haben damit die Chance auf den Filmpreis NRW Spielfilm, der morgen Abend feierlich verliehen wird.

In „Das schönste Paar“ von Regisseur und Drehbuchautor Sven Taddicken verbringt das junge Lehrerpaar Malte und Liv einen gemeinsamen Sommerurlaub auf einer Mittelmeerinsel. Der Urlaub wird von einem Überfall durch drei unbekannte Jugendliche gestört, der in der Vergewaltigung Livs sein tragisches Ende findet. Zwei Jahre später beweist das Paar im Umgang mit dem traumatischen Erlebnis eine erstaunliche Stärke. Als Malte zufällig einem der Täter wieder begegnet, nimmt er, von Rache getrieben, die Verfolgung auf. Es kommt zur Konfrontation und damit auch zu einer Zerreißrobe zwischen Malte und Liv.
In den Hauptrollen sind Luise Heyer und Maximilian Brückner zu sehen, weitere Darsteller sind u.a. Leonard Kunz und Jasna Fritzi Bauer. Die Filmstiftung NRW förderte die Produktion von One Two Films in Koproduktion mit Arsam International (F) mit 300.000 Euro. Weitere Mittel kamen vom MBB und der FFA, das BKM förderte das Drehbuch. WDR und ARTE sind Partner für die TV-Auswertung. Zorro wird den Film in die deutschen Kinos bringen, der Weltvertrieb liegt bei Beta Cinema.

Der Kinofilm „Was uns nicht umbringt“ von Sandra Nettelbeck (Regie und Drehbuch) wurde von der Sommerhaus Filmproduktion produziert und entstand in Koproduktion mit dem ZDFCineplus und den Ruhr Sound Studios. Die Dreharbeiten fanden u.a. in Köln und Wuppertal statt. Vor der Kamera standen u.a. August ZirnerJohanna Ter SteegeBarbara AuerOliver BroumisJenny Schily und Bjarne Mädel mit. Die Filmstiftung förderte den Kinofilm mit 400.000 Euro, weitere Unterstützung kam von FFHSH, MFG, BKM, DFFF. Alamode wird „Was uns nicht umbringt“ am 15. November in die deutschen Kinos bringen, den Weltvertrieb übernimmt Beta Film.
Nettelbeck erzählt in dem Film die Geschichte von Maximilian: Als habe Maximilian als gefragter Psychotherapeut und geschiedener Vater nicht genug Sorgen, mit seinen jugendlichen Töchtern, seiner stürmischen Ex-Frau Loretta, dem schwermütigen Hund, und seinen Patienten, denen er immer weniger zu helfen weiß. Da verliert der Therapeut sein Herz an eine Patientin namens Sophie, und seine Professionalität gerät ins Wanken. „Was uns nicht umbringt“ erzählt mit melancholischer Heiterkeit von Sinnkrisen und Herzensangelegenheiten in der Mitte des Lebens, von den Höhen und Tiefen, wenn die zweite Lebenshälfte schon begonnen hat.