Twitter Instagram
Film und Medien Stiftung NRWNewsPressemitteilungenAcht Lolas an filmstiftungsgeförderte Filme vergeben. Gewinner des Abends ist mit sechs Preisen „Der Staat gegen Fritz Bauer“ von Lars Kraume

Acht Lolas an filmstiftungsgeförderte Filme vergeben. Gewinner des Abends ist mit sechs Preisen „Der Staat gegen Fritz Bauer“ von Lars Kraume

  • Lola in Gold für den Besten Film, dazu Lolas für Beste Regie, Bestes Drehbuch, Beste männliche Nebenrolle, Bestes Kostümbild und Bestes Szenenbild
  • „Ein Hologramm für den König“ von Tom Tykwer: 2 Lolas für Beste Tongestaltung und Bester Schnitt
  • Verleihung Deutscher Filmpreis heute Abend in Berlin

Bei der 66. Verleihung des Deutschen Filmpreises heute Abend in Berlin erhielten zwei filmstiftungsgeförderte Produktionen insgesamt acht Lolas. Gewinner des Abends ist „Der Staat gegen Fritz Bauer“ von Lars Kraume mit sechs Auszeichnungen. Er erhielt die Goldene Lola für den Besten Film sowie Lolas für Beste Regie, Bestes Drehbuch, Beste männliche Nebenrolle, Bestes Kostümbild und Bestes Szenenbild. Ebenfalls ausgezeichnet wurde „Ein Hologramm für den König“ von Tom Tykwer mit Lolas für den Besten Schnitt und die Beste Tongestaltung. In geheimer Wahl waren die Preisträger zuvor durch die über 1.700 Mitglieder der Deutschen Filmakademie ermittelt worden.

„Acht Lolas für filmstiftungsgeförderte Produktionen beim wichtigsten deutschen Filmpreis, das ist ein großer Erfolg! Wir gratulieren den beiden ausgezeichneten Filmteams und ganz besonders den Mitwirkenden von ‚Fritz Bauer‘", so Petra Müller, Geschäftsführerin der Film- und Medienstiftung NRW. „Seit seiner Weltpremiere in Locarno hat der Film Kritiker und Publikum überzeugt. Sechs Lolas beim Deutschen Filmpreis, vornean der Filmpreis in Gold für den Besten Film – wir gratulieren Produzent Thomas Kufus, Regisseur Lars Kraume, den herausragenden Schauspielern Burghart Klaußner und Ronald Zehrfeld und dem gesamten Filmteam, dass sie die Akademie so eindeutig für sich einnehmen konnten. Und Glückwunsch auch an X Filmer Stefan Arndt und Ehrenpreisträgerin Regina Ziegler, die heute Abend gefeiert wurden!“

Sechs Lolas für „Der Staat gegen Fritz Bauer“
Der Staat gegen Fritz Bauer“ von Lars Kraume erhielt insgesamt sechs Lolas, so die Goldene Lola als Bester Film. Weitere Lolas gingen an Lars Kraume (Beste Regie), Lars Kraume und Olivier Guez (Bestes Drehbuch), Ronald Zehrfeld (Beste männliche Nebenrolle), Esther Walz (Bestes Kostümbild) sowie Cora Pratz (Bestes Szenenbild). Die Koproduktion von zero one film und Terz Film unter Senderbeteiligung von WDR, hr und ARTE wurde von der Filmstiftung NRW mit insgesamt fast 1,3 Millionen Euro gefördert. Alamode hatte den Film im Herbst 2015 ins Kino gebracht, bisher sahen ca. 260.000 Kinobesucher das Drama um Staatsanwalt Fritz Bauer.

Zwei Lolas für „Ein Hologramm für den König“
Für Tom Tykwers neuen Film „Ein Hologramm für den König“ mit Tom Hanks in der Hauptrolle erhielten Alexander Berner (Bester Schnitt) sowie Roland Wilke, Matthias Lempert und Frank Kruse (Beste Tongestaltung) eine Lola. Die Produktion von X Filme Creative Pool und Playtone wurde von der Filmstiftung NRW mit 770.000 Euro gefördert und kam am 28. April in die Kinos.

Ehrenpreis für Regina Ziegler
Die Film- und Fernsehproduzentin Regina Ziegler wurde bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises für ihre Verdienste um den deutschen Film mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet. Im Rahmen ihrer über 40-jährigen Produzententätigkeit hat sie mehr als 500 Produktionen für Kino und TV realisiert. Die Filmstiftung NRW verbindet eine langjährige Zusammenarbeit mit Regina Ziegler.

Bernd Eichinger-Preis für Stefan Arndt
Mit dem Bernd Eichinger-Preis wurde Produzent Stefan Arndt (X Filme) ausgezeichnet. Der Preis wurde 2012 ins Leben gerufen und zeichnet Produzenten oder Teams für deren umfassende kreative Leistung aus. Eine siebenköpfige Jury, der auch die Stifterinnen des Preises, Katja und Nina Eichinger, angehören, entscheidet über den Gewinner des Preises. Auch mit Stefan Arndt und X Filme besteht von Beginn an eine enge Zusammenarbeit, die von "Das Leben ist eine Baustelle", "Winterschläfer", "Lola rennt", "Good Bye, Lenin!" über "Cloud Atlas", "Die Quellen des Lebens" und "Ein Hologramm für den König" bis zu "Babylon Berlin" reicht.

Das Erste überträgt die Veranstaltung im Berliner Palais am Funkturm aktuell heute Abend. Die Moderation lag zum dritten Mal bei Jan Josef Liefers. Der Deutsche Filmpreis, die renommierteste und höchstdotierte Auszeichnung für den deutschen Film, ist mit Preisgeldern in einer Gesamthöhe von knapp drei Mio. Euro der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) dotiert und wird nach der Wahl durch die Mitglieder der Deutschen Filmakademie von Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters verliehen. Die Verleihung ist eine Veranstaltung der Deutschen Filmakademie Zusammenarbeit mit der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), produziert von der DFA Produktion.

Für weitere Informationen: Film- und Medienstiftung NRW, Tanja Güß, am 27./28. Mai 2016 nur mobil: 0172-9427029, ab 30. Mai Pressestelle, Tel.: 0211-93050-24,