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Film- und Medienstiftung NRW fördert 17 Projekte mit 1,8 Mio. Euro

  • „Die letzte Reise des Monsieur Pichon“: Dreiecksbeziehung um Chopin von Søren Kragh-Jacobsen
  • „Blutsschwestern“: Drama von ifs-Absolvent Felix Hassenfratz
  • „Close-Up: Meine Reise mit Mario“: Adorf-Portrait von Anna Ditges
  • Im Verleih gefördert: „Robbi Tobbi und das Fliewatüüt“, „Die Vampirschwestern 3“, „Wendy – Der Film“, „Ritter Rost 2“

Düsseldorf, 24.11.2016. In ihrer 158. und letzten Sitzung des Jahres 2016 förderte die Film- und Medienstiftung NRW 17 Projekte mit 1,8 Mio. Euro. Samir ist in dem kleinen Café Abu Nawas unterwegs, Sven Taddicken dreht das traumatische Drama „Das schönste Paar“, Nils und Till Beckmann schreiben mit Adolf Winkelmann den Nachfolger von „Junges Licht“. „Das Löwenmädchen“ von Vibeke Idsøe mit Rolf Lassgård kommt in die Kinos.

Fiktion

  • In London ist das kleine Café Abu Nawas Fluchtpunkt vieler Exil-Iraker, u.a. für einen Schriftsteller, einige untergetauchte Ehefrauen und einen schwulen IT-Schwarzarbeiter. Als der Neffe des Autors droht, in einen fanatischen Islamismus abzudriften, angestachelt durch den Imam der Salafisten-Moschee, spitzt sich die Lage dramatisch zu. Der vielfach ausgezeichnete Regisseur Samir realisiert „Baghdad in my Shadow“ großteils in NRW. (Produktion: COIN Film, 350.000 Euro)
  • „Borgen“-Regisseur Søren Kragh-Jacobsen inszeniert mit „Die letzte Reise des Monsieur Pichon“ eine Geschichte um den sterbenden Komponist Frédéric Chopin. Der verzweifelt am Leben hängende Mann begibt sich auf die Suche nach einem angeblich brillianten Heiler und findet sich plötzlich in einer Dreiecksbeziehung wieder zwischen einem liebenswerten Quacksalber und einer suizidgefährdeten Frau. (Produktion: Pandora, 320.000 Euro)
  • Das junge Lehrerehepaar Liv und Malte hat ein traumatisches Gewaltverbrechen, das vor zwei Jahren fast ihr gemeinsames Leben zerstörte, gerade überwunden, als sie plötzlich wieder mit ihrem damaligen Peiniger konfrontiert werden. Luise Heyer und Christoph Letkowski stehen für Sven Taddickens Drama „Das schönste Paar“ auch in NRW vor der Kamera. (Produzent: One Two Films, 300.000 Euro)
  • ifs-Absolvent und Grimme-Preisträger Felix Hassenfratz inszeniert das Drama „Blutsschwestern“ nach seinem eigenen Drehbuch. Maria und Hannah leben nach dem Tod der Mutter alleine mit ihrem Vater. Als Valentin, ein Zimmermann auf der Walz, im Sägewerk der Familie zu arbeiten beginnt, verliebt sich Maria in ihn. Zugleich verbirgt sie vor der jüngeren Schwester Hannah ein düsteres Geheimnis. (Produzent: VIAFILM, 150.000 Euro)

Dokumentarfilm

  • Mario Adorf zählt zu den profiliertesten deutschen Schauspielern. Seit über 60 Jahren steht der national und international renommierte Schauspieler auf der Bühne. Die Kölner Regisseurin Anna Ditges begleitet Adorf und kommt in „Close-Up: Meine Reise mit Mario“ dem Schauspieler und Menschen näher. (Produktion: Coin Film, 150.000 Euro)
  • Ein indigenes Dorf, zerrieben zwischen dem Wunsch, sein Territorium zu schützen und dem Druck Arbeitsplätze zu schaffen: In „The Whale and the Raven“ geht Mirjam Leuze der Frage nach, wie die Menschen im kanadischen Great Bear Rainforest mit der Ankunft der Gasindustrie umgehen. (Produktion: busse & halberschmidt, 100.000 Euro)

Drehbuch

  • Nils und Till Beckmann schreiben gemeinsam mit Adolf Winkelmann die Drehbuchadaption von Ralf Rothmanns „Milch und Kohle“, einen tragisch-komischen Heimatfilm, der die Familiengeschichte von „Junges Licht“ weiter erzählt. (Produktion: Winkelmann Projekt, 20.000 Euro)

Verleih

  • Die Neuverfilmung des Kinderklassikers „Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt“ startet am 1. Dezember. (Verleih: Studiocanal, 70.000 Euro)
  • Am 8. Dezember startet der neuste Teil von „Die Vampirschwestern 3 – Reise nach Transsilvanien“. (Verleih: Sony, 70.000 Euro)
  • Die Verfilmung nach den Jugendbüchern „Wendy – Der Film“ startet am 26. Januar. (Verleih: Sony,
    000 Euro)
  • Das Coming-of-Age-Drama „Das Löwenmädchen“ nach dem Roman von Erik Fosnes Hansen ist ebenfalls ab 26. Januar im Kino. (Verleih: NFP, 50.000 Euro)
  • Die Agentenkomödie um ehemalige DDR-Spione „Kundschafter des Friedens“ ist auch am 26. Januar im Kino. (Verleih: Majestic, 50.000 Euro)
  • Für die Kleinen ab 19. Januar kommt „Ritter Rost 2“ in die deutschen Kinos. (Verleih: Universum,
    000 Euro)
  • Zazy“, das Drama um das Machtspiel eines jungen Pärchens mit einer wohlhabenden Frau, startet dann für erwachsene Zuschauer am 19. Januar im Kino. (Verleih: Real Fiction Film, 000 Euro)
  • Das Künstlerportrait „Peter Handke – Bin im Wald. Kann sein, dass ich mich verspäte…“ ist seit
    November in den deutschen Kinos. (Verleih: Piffl, 20.000 Euro)
  • Kinder auf ihren ungewöhnlichen Schulwegen begleitet der Dokumentarfilm „Nicht ohne uns!“ ab
    Januar. (Verleih: Farbfilm, 10.000 Euro)

 

Kinomodernisierung

e-Tickets gibt es bald im Apollo in Aachen, dank eines neuen Computer-Kassensystems. (4.400 Euro)

Die vollständigen Förderergebnisse entnehmen Sie bitte der anhängenden Fördertabelle.

Für weitere Informationen: Film- und Medienstiftung NRW, Tanja Güß, Erna Kiefer, Tel.: 0211-93050-24/-22,