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Fantastische Kulisse am Rhein

FilmSchauPlätze NRW: Wesseling
Fantastische Kulisse am Rhein

Der letzte Open Air-Kinoabend der FilmSchauPlätze 2021 fand in Wesseling vor fantastischer Kulisse statt: Die Leinwand war direkt am Rheinufer aufgebaut, mit Blick auf das grüne Gegenufer und die ab und zu gemächlich vorbeifahrenden Frachtschiffe, die Freitreppe bot genügend Platz für alle Zuschauer:innen – ideale Bedingungen also, bis auf eins: Der Tag war verregnet gewesen. Die 150 Menschen, die sich nicht hatten abschrecken lassen, wurden allerdings dann damit belohnt, dass der Regen pünktlich zu Filmbeginn aufhörte.

Vorher hatten sie schon ein abwechslungsreiches Musikprogramm genossen: Zum Auftakt spielte die ca. 30-köpfige Wesselinger RheinSamba-Gruppe schwungvolle lateinamerikanische Rhythmen. Als nächstes kam Peter Weiler mit seiner Gitarre und einem Programm von Oldies und Schlagern auf die Bühne. Passend zum Film schloss er unter Beifall mit „Ich war noch niemals in New York“ ab. NOIREROUGE schließlich unterhielten das gebannte Publikum mit Chansons von Hildegard Knef bis Cole Porter.

Zur Eröffnung des Filmabends begrüßte die stellvertretende Bürgermeisterin Monika Engels-Welter die Zuschauer:innen mit einem Dank an die Film- und Medienstiftung NRW sowie an ihr ganzes Team vor Ort und hieß die FilmSchauPlätze in Wesseling willkommen. Hoffentlich werde Wesseling auch in Zukunft wieder FilmSchauPlatz, schloss sie, dann aber bei besserem Wetter. Anna Fantl warf in ihrer Begrüßung einen kleinen Rückblick auf die FilmSchauPlätze 2021, für die sie sich insgesamt „besseres Wetter gewünscht hätte“. Ausdrücklich dankte sie allen Veranstaltern vor Ort für die „Wahnsinnsarbeit“, die sie in diesem Jahr wegen der Pandemie hätten leisten müssen, und lobte das FilmSchauPlätze-Publikum, das alle Auflagen diszipliniert befolgt hätte. Ein Extragruß ging an die Besucher:innen, die von weiter weg angereist waren, darunter Stammgäste aus Datteln.

Dann kündigte sie das Filmprogramm an, einen „Doppelwhopper“ mit zwei von der Film- und Medienstiftung NRW geförderten Filmen, darunter mit „Ayny“ sogar ein Studentenoskar-Gewinner. New York war das verbindende Element zwischen Ort und Langfilm „Ich war noch niemals in New York“, denn sie habe gelernt, dass man von Wesseling aus tatsächlich nach New York fahren könne – mit Umsteigen in Rotterdam. Dann wünschte sie allen Zuschauer:innen ein „beschwingtes Gemüt“ trotz des Wetters. Das Musical fesselte sein Publikum dann trotz allem: „ein würdiger Abschiedsfilm“ sei das gewesen.