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Film und Medien Stiftung NRWNewsNewsFilmstiftungsgeförderte Produktionen „Kids Run“ und „Exil“ bei der Berlinale 2020

Filmstiftungsgeförderte Produktionen „Kids Run“ und „Exil“ bei der Berlinale 2020

Das filmstiftungsgeförderte Langfilmdebüt „Kids Run“ von Regisseurin und Drehbuchautorin Barbara Ott eröffnet die Perspektive Deutsches Kino bei der Berlinale 2020, Visar Morinas filmstiftungsgefördertes Drama „Exil“ ist in die Reihe Panorama eingeladen. Das haben die Internationalen Filmfestspiele von Berlin soeben bekannt gegeben. Die 70. Internationalen Filmfestspiele von Berlin finden vom 20. Februar bis zum 1. März 2020 statt.

 

Zum Film „Kids Run“
Barbara Ott, die bereits mit ihrem Abschlussfilm „Sunny“ auf sich aufmerksam machte und mit dem First Steps Award ausgezeichnet wurde, feiert mit ihrem Langfilmdebüt Weltpremiere in der Perspektive Deutsches Kino. Flare Film koproduzierte mit Storming Donkey Productions und TAB – The Beauty Aside unter Senderbeteiligung des ZDF und wurde von der Filmstiftung mit 400.000 Euro gefördert, weitere Unterstützung kam von BKM und DFFF. Vor der Kamera standen Jannis Niewöhner, Lena Tronina, Eline Doenst, Giuseppe Bonvissuto, Carol Schuler, Sascha Geršak, Oliver Konietzny. Die Dreharbeiten fanden größtenteils in Köln und Umgebung statt. Zum Inhalt: Andis Leben ist ein ewiger Kampf um seine Wohnung, seine drei Kinder und die Frau, die er immer noch liebt. Ihm bleiben nur noch zwei Wochen, um 5.000 € an sie zurückzuzahlen. Als er seinen Job verliert, sieht er nur noch eine Chance: Ein Amateur-Boxturnier.

 

Zum Film „Exil“
Visar Morinas filmstiftungsgefördertes Drama „Exil“ ist in die Reihe Panorama eingeladen. Der Film wird seine Weltpremiere in der World Cinema Dramatic Competition des 35. Sundance Film Festivals feiern. Morina, der Absolvent der Kölner Kunsthochschule für Medien ist, wurde für das Buch mit dem Deutschen Drehbuchpreis 2018 ausgezeichnet. Die Filmstiftung vergab bereits Ende 2017 eine Vorbereitungsförderung von 20.000 Euro für „Exil“ an die Produktionsfirma Komplizen Film. Anfang 2018 unterstütze sie die Dreharbeiten mit einer Produktionsförderung von 600.000 Euro, weitere Unterstützung kam von MBB, DFFF, BKM und Eurimages. . „Exil“ ist die vierte Zusammenarbeit des Regisseurs und der Filmstiftung, die bislang alle Filme Morinas unterstützte. „Babai“, der 2015 entstand, wurde vielfach ausgezeichnet und u.a. offizieller Oscar-Kandidat für den Kosovo. Mit der Produktionsfirma Komplizen Film ist es ebenfalls die vierte Zusammenarbeit, u.a. entstand so die herausragende Tragikomödie „Toni Erdmann“, die 2017 für einen Oscar nominiert war. Zum Inhalt: Xhafer, ein Pharmaingenieur, fühlt sich diskriminiert und bei der Arbeit schikaniert. Er stürzt in eine Identitätskrise. Regisseur Visar Morina verfasste ebenfalls das Drehbuch. Komplizen Film produzierte in Koproduktion mit Frakas Productions, Ikone Studio, WDR, Arte, VOO und BeTV. In den Hauptrollen sind Mišel Matičević, Sandra Hüller, Rainer Bock und Thomas Mraz zu sehen. Das Casting übernahm Susanne Ritter, die Bildgestaltung Matteo Cocco, die Produktionsleitung lag bei Peter Kreutz. Es wurde an insgesamt 41 Drehtagen in Köln und Umgebung gedreht.