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Film und Medien Stiftung NRWNewsPressemitteilungenTrotz alledem: Filmemachen in der Krise

Trotz alledem: Filmemachen in der Krise

Die April-Ausgabe des Newsletter der Filmstiftung NRW widmet sich dem Film und der Krise

Für Hannes Jaenicke ist Filmemachen "Herzensangelegenheit", Produzent Joachim Ortmanns sieht sich als Krisenmanager im Dauerzustand und Autor Ralf Husmann ("Stromberg") erwartet wachsende Sehnsucht nach "schönen" und "leichten" Filmen

"Trotz der Krise werden die Leute, denen Filmemachen wirklich eine Herzensangele­genheit ist, weiterhin Filme drehen", erklärt Schauspieler Hannes Jaenicke im aktuellen Newsletter der Filmstiftung NRW, der sich im Schwerpunkt seiner neuen April-Ausgabe dem Thema "Filmemachen in der Krise" widmet. Für Filmemacher keine ganz neue Situation, denn, so der Kölner Produzent Joachim Ortmanns im aktuellen Heft: "Unabhängige Filmproduktion ist schließlich Krisenmanagement im Dauer­zustand."

Der Newsletter beschäftigt sich mit den möglichen Auswirkungen der Krise auf die Filmbranche – ohne schön zu reden und ohne Panik zu verbreiten. Produzent und Süd­amerika-Experte Christoph Friedel, der für den Film "Gigante" auf der Berlinale einen Silbernen Bären erhielt, erklärt, wie der argentinische Film den Staatsbankrott 2002 überlebte, und "Stromberg"-Headautor Ralf Husmann beantwortet im Interview die Frage, ob man die Krise einfach weglachen kann. Weitere Themen sind die Bedeu­tung der Banken für die Filmfinanzierung, Autobauer als Förderer der Filmbranche, der einbrechende Kinowerbemarkt sowie die Folgen der Krise für die Sender und die NRW-Festivals, bei denen sich die Sponsorensuche in Zukunft schwieriger gestalten dürfte.

Außerdem hat sich Hartmut Wilmes (Kölnische Rundschau) für den Newsletter Gedanken gemacht, welche Bilder die Krise auf der Leinwand hinterlassen wird, und in einem Rückblick wird am Beispiel der Weltwirtschaftskrise 1929 die Behauptung überprüft, dass die Menschen in schwierigen Zeiten häufiger ins Kino gehen.

Darüber hinaus bietet das Heft wieder die bewährten Informationen aus und über die Branche in NRW mit Meldungen und aktuellen Dreharbeiten, einem Ausblick auf anstehende Kinostarts (u. a. Sandra Nettelbecks neuen Film "Helen", auch das Titelbild des Newsletters) und einer Vorstellung des Hörstücks "Ruhe 1", mit dem Paul Plamper den diesjährigen Hörspielpreis der Kriegsblinden gewann.

Den aktuellen Newsletter können Sie hier herunterladen.


Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte
:
Filmstiftung NRW, Tanja Güß
Tel.: 0211-930500, Fax: 0211-93050-85,