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Film und Medien Stiftung NRWNewsNewsTV-Premiere für "The Cleaners" und "Global Family"

TV-Premiere für "The Cleaners" und "Global Family"

Am 28. August feiern gleich zwei filmstiftungsgeförderte Dokumentarfilme im Abendprogramm von Arte ihre TV-Premiere: "The Cleaners" und "Global Family“. Beide Filme sind noch bis zum 3. September über die Mediathek zu sehen.

"The Cleaners"
In "The Cleaners" enthüllen Moritz Riesewieck und Hans Block eine gigantische Schattenindustrie digitaler Zensur in Manila, dem weltweit größten Outsourcing-Standort für Content Moderation. Dort löschen zehntausende Menschen in zehn Stunden Schichten im Auftrag der großen Silicon Valley-Konzerne belastende Fotos und Videos von Facebook, YouTube, Twitter & Co. Komplexe Entscheidungen über Zensur oder Sichtbarkeit von Inhalten werden so an die „Content Moderatoren“ outgesourct. Die Kriterien und Vorgaben, nach denen sie agieren, sind eines der am besten geschützten Geheimnisse des Silicon Valleys. Die Grausamkeit und die kontinuierliche Belastung dieser traumatisierenden Arbeit verändert die Wahrnehmung und Persönlichkeit der Content Moderatoren. Doch damit nicht genug. Ihnen ist es verboten, über ihre Erfahrungen zu sprechen. Der Film feierte seine Weltpremiere beim diesjährigen Sundance Film Festival und wurde weltweit auf Festivals gezeigt und ausgezeichnet (u.a. International Filmfestival Rotterdam, CPH:DOX, Moscow International Film Festival, International Film Festival and Forum on Human Rights). Produziert wurde „The Cleaners“ von der gebrueder beetz filmproduktion in Koproduktion mit Grifa Filmes Brasilien, WDR, NDR, rbb und Arte, BBC, NHKFarbfilm bringt den Film in die deutschen Kinos.

www.arte.tv/im-schatten-der-netzwelt-the-cleaners/

"Global Family"
Melanie Andernach und Andreas Köhler führten beide bei „Global Family“ Regie und waren gleichzeitig Ko-Autoren des Dokumentarfilms. Melanie Andernach (Made in Germany) produzierte außerdem in Koproduktion mit ZDF und Arte. „Global Family“ handelt von einer Familie, die aufgrund des brutalen Bürgerkrieges in Somalia auf der ganzen Welt verteilt lebt. Die Älteste der Familie, Imra (88), muss ihr Exil in Äthiopien verlassen. Die Familie muss schnell eine Lösung finden. Doch wo soll bzw. darf sie hin? Dorthin, wo die anderen Familienmitglieder längst ihren eigenen Träumen von Heimat und Zukunft nachgehen? Basierend auf dieser einfachen Frage „Wohin mit Imra?“ entspinnt sich ein transnationales Familiendrama, in dem die Familie alles versucht und letztlich doch scheitert, eine neue Heimat für Imra zu finden. Am Ende ist ihr einziger Ausweg die Rückkehr in das vom Krieg zerrüttete Somalia.

www.arte.tv/global-family/