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VerkehrtHAIRrum und ein Herzerlfresser

Entscheidungen der Filmstiftung NRW im Nachwuchsbereich

In der Juni-Sitzung der Nachwuchsförderung der Film­stiftung NRW wurden zwei Projekte gefördert, der Abschlussfilm "verkehrtHAIRrum" und das Debüt "Der Herzerlfresser". Beides sind Kurzfilme.

In einer vollkommen anderen Welt hat David einen florierenden Kosmetiksalon. Die Mehrheit der Menschheit ist homosexuell, nur eine kleine Minderheit ist heterosexuell. Und zu der gehört David. Dummerweise entdeckt einer seiner Kunden in einer Zeitung einen Bericht über die Düsseldorfer "Hetero-Parade", und David ist gut sichtbar auf dem dazugehörigen Foto. Plötzlich ist nichts mehr wie es war. Das unfreiwillige Outing hat ungeahnte Folgen. Der vorher gut laufende Laden steht kurz vor der Schließung. An der Dortmunder Medienakademie ist "verkehrtHAIRrum" der Abschlussfilm von Miriam Erkens, Katja Klüting, Christian Delarber, Kai Stänicke und Jeanette Wölwer. Die Dortmunder RattenSchaf Filmproduktion realisiert den 20-Minüter und wird dafür von der Filmstiftung mit 8.700 Euro unterstützt.

1786 verschwindet in einem Dorf in der Steiermark Stanzi, die große Liebe des Knechts Paul. Stanzi ist schwanger und Paul hat all sein Geld verspielt. Als eine Wasserleiche ge­funden wird, ist Paul sicher, dass es Stanzi ist. Aus Reue und angetrieben vom Aber­glauben ist Paul davon überzeugt, dass er sieben Jungfrauenherzen verzehren muss, um dann unsichtbar zu sein und so wieder bei seiner Liebe sein zu können. Aus Paul wird ein unerbittlicher Mörder. Regisseurin Anna Schwingenschuh gibt mit "Herzerlfresser", der auf wahren Begebenheiten beruht, ihren Erstling nach ihrem Abschluss an der Kölner Kunsthochschule für Medien. Produziert wird der 25-Minüter von der Kölner Hupe Film- und Fernsehproduktion, die dafür 27.000 Euro erhält, um die aufwendige historische Ausstattung zu realisieren.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte: Filmstiftung NRW, Erna Kiefer; Tel.: 0211-930500, Fax: 0211-93050-85,