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Film und Medien Stiftung NRWNewsPressemitteilungenWas bewegt den Deutschen Film: „Knallharte Jungs“ oder „Bella Martha“?

Was bewegt den Deutschen Film: „Knallharte Jungs“ oder „Bella Martha“?

Der Internationale Filmkongress der Filmstiftung NRW auf dem medienforum.nrw

2001 war für die Filmbranche eines der erfolgreichsten Jahre seit langem. Dem „Schuh des Manitu“ gelang mit 12 Millionen Besuchern ein neuer deutscher Rekord, der Marktanteil deutscher Filme lag bei 18,4 Prozent, und auch die Kinobetreiber konnten sich über Rekordumsätze freuen.

Damit der Partylaune nicht der Kater folgt, dreht sich vom 18. bis 20. Juni in der Kölner Flora alles um den deutschen Film. Auf dem Internationalen Filmkongress, den die Filmstiftung NRW im Rahmen des 14. medien-forum.nrw veranstaltet, diskutieren Menschen, die vor und hinter der Kamera den deutschen Film prägen, über Strategien für eine erfolgreiche Zukunft in Deutschland und Europa.

Den Blick über den eigenen Tellerrand bietet das Internationale Koproduktions-Meeting (18.-19.6.). Produzenten aus ganz Europa treffen sich mit ihren Kollegen aus Nordrhein-Westfalen, um gemeinsam Projekte zu entwickeln. Produktionsmöglichkeiten mit osteuropäischen Ländern bilden hier einen der Schwerpunkte.

Michael Schmid-Ospach, Geschäftsführer der Filmstiftung NRW: „Der Filmkongress hat sich als Forum der Branche etabliert. Hier trifft man wichtige Partner, knüpft neue Kontakte und nimmt außer neuen Visitenkarten jede Menge interessanter Erkenntnisse mit nach Hause.“

Zu den Highlights der Panels beim Filmkongress gehören u.a. Diskussionen über deutsche Verleihstrategien („Die Kamele und das Nadelöhr – Welche Chancen hat der deutsche Film am Markt?„), das Verhältnis von Bankern und Filmproduzenten („Ich hab’ ein gutes Gefühl – der alltägliche Horror zwischen Banken und Produzenten„) und die Frage, wieviel Glamour braucht der deutsche Film („Mehr Glamour! Mehr Inhalte! Selbstbewusstsein deutscher Film„).

Weitere Themen: „Rote Rosen für den deutschen Film – Strategien für deutsche Filme in Europa“, „Ausbildung und Kreativität“ und „Was kommt nach der Wahl – das Filmförderungsgesetz auf seinen letzten Metern“.